Gedichte

Eine gescheiterte Liebe

Unsere Beziehung ist gescheitert,

deine Liebe zu mir,

ist aus dir herausgeeitert,

und nun stehe ich hier

und fühle mich klein,

denn ich bin allein.

Es ist nichts mehr so wie´s war,

und auf einmal wird mir klar,

dass, traurig aber wahr,

das mit uns wohl nichts war.

Ich war zu selten für dich da,

traurig aber wahr.

Und so, ganz einsam und allein,

von aller Welt verlassen,

steh ich hier ohne Freundin fein,

in den leeren Gassen,

meines Herzes,

meines Schmerzes.

Der Schmerz sitzt sehr tief,

und wenn ich daran denk´

und wein´ und schnief´

nenn ich es ein Geschenk,

ein geborenes,

dann verlorenes.

Vernachlässigt von mir,

dumm wie ich war,

so erging es leider dir,

und dann war dir klar,

das mit uns zwei´,

es ist vorbei.

Ich mach mir große Vorwürfe,

groß wie nie zuvor,

wie so was geschehen dürfe.

Meine Sinne singen im Chor:

Du hasts versaut,

du hasts verbaut.

Aber noch ist es nicht Nacht,

es gibt noch eine Chance,

wenn man noch etwas macht,

gibt’s vllt mehr als bronze.

Es kommt der Tag,

an dem ich alles vermag.

Und wer weiß, was dann ist,

wie es dann läuft,

wie du dann bist,

oder ob´s wieder ersäuft.

Gibt´s Liebe,

oder Hiebe?

Hugo 2006

1 Kommentar 6.6.07 23:05, kommentieren

Der Traum

Ich hatte einen Traum,

in mir verwurzelt wie ein Baum.

Doch der hat sich nun ausgeträumt,

ist wie vom Winde fortgeschäumt.

Auf der Höhe der Gefühle,

geschreddert durch die harte Mühle,

der Wahrheit, oftmals ungewollt,

wie eingeschossen mir dem Colt.

So wie es war, so schön,

so sollte es wohl wieder vergehen.

Was vergeht das ist vergangen,

hat es doch grad erst angefangen.

Dass der Traum so enden musst´

so rabiat mit Leid und Frust,

dass er so kam, wie er begann,

und viel zu schnell wieder zerann.

Hugo 2007

1 Kommentar 6.6.07 23:03, kommentieren

Sie

Sie liegt da in der Sonne,

es ist eine wahre Wonne,

zu sehn, wie sie dort liegt,

schön, dass es so was gibt.

Ihr Anblick ist ein Traum,

im Schatten unter ihrem Baum.

Man glaubt sie wär ein Engel,

so völlig ohne Mängel.

Ihr schönes blondes Haar,

glänzt wie Gold, so wunderbar

und ihre cremefarbene Haut,

schöner als die schönste Braut.

Als wenn ihre blauen Augen

Das Blau aus dem Himmel saugen,

so sehen diese aus,

ein wahrer Augenschmaus.

Heller als ein Sonnenstrahl,

so ist es für mich jedes Mal,

wenn sie mich anlächelt,

wie von Wind zugefächelt.

Ihre Stimme hat einen Klang,

wie tausend Glocken lang.

Sie kann sagen, was sie will,

es klingt immer süß und still.

Hugo 2006

6.6.07 23:02, kommentieren

In grausamer Entschlossenheit

Wir schreiten voran,

dem Ziel entgegen,

die Kameraden hintenan,

vereint unter dem Degen.

 

Die Kraft die uns treibt,

und die uns lenkt,

die uns einverleibt,

und die uns umfängt.

 

Was ist diese Kraft,

die es schafft,

dass wir aufstehen,

dass wir weitergehen?

 

In Wut sind wir vereint,

die Entschlossenheit,

die über uns scheint,

macht zu allem bereit.

 

Mit grimmiger Miene,

mit hartem Gesicht,

entlang unserer Schiene,

mehr brauchen wir nicht.

 

Was können wir schaffen,

wenn wir uns raffen?

Was erreichen wir,

jetzt, heute und hier?

 

Hugo 2006

6.6.07 23:02, kommentieren

An meine beste Freundin

Wenn ich mal sitz´ und denk,

dann denk ich oft an dich.

Wenn ich meine Gedanken lenk,

dann konzentrier ich mich,

auf das was war,

was geschah,

zwischen dir und mir,

woanders und hier.

Wie oft kamen wir uns nah,

und verloren einander?
Und was wussten wir da,

was kannten wir von einander?

Was brachte es?

Was machte es?

Es machte die Freundschaft schiefer,

aber sie wurde immer tiefer.

Und wenn man schaut auf heute,

alles was uns scheute,

ist verschwunden und verweht,

kein Hindernis besteht.

Auf Vertrauen

kann man bauen.

Ich vertraue auf das „wir“,

was ist mit dir?

Bei uns wurd´ nix festes,

und das war, denk ich,

auch unser Bestes.

Ich mag dich,

aber es war nichts,

es ist nichts,

was uns inniger verbindet

oder auseinander schindet.

Wenn ich dich brauche,

egal wann und wie,

wenn ich auch mal fauche,

im Stich lässt du mich nie.

Und wenn man manchmal stöhnt,

dann ist es nicht geschönt,

wenn ich mal schrieb,

ich hab dich lieb!

Hugo 2006

6.6.07 23:01, kommentieren

Du

Wenn ich an dich denke,

dann wird mir ganz warm,

wenn ich meine Gedanken lenke,

dann nur zu dir, ohne Scharm.

Ich lass die Gedanken kreisen,

sie landen stets bei dir,

ich wird es dir beweisen,

ich wünscht du wärest hier.

Wenn ich dich höre, sehe, spüre,

bin ich immer unglaublich froh.

Wenn ich dich mal wegführe,

weit weg, nach nirgendwo.

Dort wären dann nur wir,

wir beide ganz allein,

und ich könnt zu dir,

endlich mal ehrlich sein.

Ich würd dir einfach sagen:

„Mein Schatz, ich liebe dich!“

Und würdest du dann fragen,

dann küsste ich dich.

Hugo 2006

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